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Heimat: China | Bereich: China, Korea |
| Ginkgo biloba | Ginkgobaum(Ginkgoaceae) | | 4 Exemplare, gepflanzt 1995 | 
| Wuchs:
Hoher Baum mit variabler Wuchsform, 20-30 m hoch.
Rinde:
Hellbraun bis gelblich, später grau-braun, raue Borke, gefurcht bis rissig.
Laub:
Das fächerähnliche Laub färbt sich im Herbst strahlend gelb und fällt dann ab.
Blüte:
Zweihäusig, blüht im März, recht unscheinbar
Frucht:
Fruktifiziert ab ca. 20 Jahre, September bis November, außen fleischige, mirabellenähnliche Steinfrucht, unangenehm riechend nach Buttersäure.
Wurzelsystem:
Kräftig, an der Basis tief, sonst ausgebreitet.
Standortansprüche:
Mäßig trockene bis feuchte Böden, sauer bis alkalisch, kalkvertragend. Widerstandsfähig gegen Immissionen.
Heimatlicher Standort:
Immergrüne Eichen-Nadelgehölz-Mischwälder, Flusswälder.
Der Ginkgobaum ist der letzte Überlebende einer im Erdmittelalter (Mesozoikum) vor über 150 Mio. Jahren, als die Dinosaurier lebten, weit verbreiteten Pflanzenfamilie. In der Kreidezeit und im Tertiär starben die Ginkgo-Arten nach und nach aus. Allein Ginkgo biloba überlebte in den Bergwäldern Süd-Chinas. Buddhistische Mönche pflanzten ihn als heiligen Baum in ihre Tempelgärten.
Im Jahr 1690 wurde der Ginkgobaum von dem Naturforscher Engelbert Kaempfer erstmals nach Europa gebracht, und ab 1730 verstärkt angepflanzt.
Einzelne Exemplare können bis 1200 Jahre alt werden.
Der englische Naturforscher und Begründer der Abstammungslehre Charles Darwin bezeichnete den Ginkgo sehr treffend als "lebendes Fossil".
Obwohl er wie ein Laubbaum aussieht, ist er jedoch eher den Nadelbäumen zuzuordnen, da er wie diese ein so genannter "Nacktsamer" ist, im Gegensatz zu den "Bedecktsamern", denen die Laubbäume angehören.
Das Exemplar im Eberbacher Arboretum wurde von Karl Fuchs in Neunkirchen zum "ersten Spatenstich" für das Arboretum im Jahr 1989 gestiftet. |
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