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Heimat: EuropaBereich: Zentraleuropa, Nordeuropa

Quercus petraea

Traubeneiche

(Fagaceae)
1 Exemplar




Wuchs:
Sommergrüner Baum, 25-30 m hoch, kann mehrere hundert Jahre alt werden, bildet Johannistriebe.

Holz und Rinde:
Holz hart und dauerhaft, Kernholz hell- bis dunkelbraun, Splint gelblich-weiß, Holzverwendung vielseitig (Wasserbau, Bauholz, Schwellen, Pfähle, Innenausbau, Möbel, Furnier, Fass- und Barriquebau, Brennholz).
Rinde in der Jugend glatt, schwach grau-grün glänzend, später dicke, tief längsrissige, graubraune Borke.

Knospen und Blätter:
Knospen spitz kegelförmig, eiförmig, an den Triebenden gehäuft.
Blätter wechselständig, Blattstiel 1-2 cm lang. Blattspreite 8-12 cm lang, 5-7 cm breit, an der Basis kurz keilförmig verschmälert, in 5-8 engen Buchten abgerundet gelappt.

Blüte und Frucht:
Weibliche und männliche Blüten am selben Exemplar (einhäusig), Blütezeit April/Mai, männliche Kätzchen 5-8 cm lang, weibliche Blüten endständig sowie in den Blattachseln der jungen Triebe gruppiert, weißlich und kugelig mit purpurroten Narben.
Eicheln reifen September-Oktober, sitzen gehäuft (daher "Traubeneiche") an fast ungestielten Fruchtbechern, Eicheln 1,6-2,6 cm lang, etwa zur Hälfte vom Fruchtbecher umhüllt. Eicheln werden von Tieren verbreitet (z.B. Eichelhäher).

Wurzelsystem:
Pfahlwurzel, sturmfest.

Standortansprüche:
Bevorzugt (Sub)atlantisches Klima, trockene bis frische, mittel- bis tiefgründige Stein- und Lehmböden, auch auf nährstoffarmen Standorten, meidet staunasse und wechselfeuchte Böden. Lichtbaumart, die oft unter der Konkurrenz durch die Buche leidet.


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