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Heimat: Süd-Osten USABereich: Osten USA

Catalpa bignonioides

Trompetenbaum

(Bignoniaceae)
1 Exemplar, gepflanzt 1994






Wuchs:
Mittelgroßer Baum (10-15m hoch), Stamm durchgehend bis zum Kronenansatz, kurzschäftig. Hauptäste bogig aufrecht, Seitenäste breit ausladend, Triebe steif. Stamm und Äste später knorrig. Krone zuerst hoch-, später breitgewölbt.

Rinde:
Hellbraun bis grau, längsrissig, borkig.

Laub:
Bis 20cm lange, herzförmige Blätter, die gerieben unangenehm riechen. Sehr später Austrieb und früher Laubfall, gelbe Herbstfärbung.

Blüte:
Nach 10-15 Jahren 2-3 Wochen im Juni/Juli. Vielblütige, verzweigte weiße Rispen, bis 20cm, mit gelber und purpurner Zeichnung.

Frucht:
Ab September bis ca.40cm lange Kapseln am Ende des Triebes, bis Frühjahr haftend.

Wurzelsystem:
Fleischige, dicke Wurzeln, herzförmig, dem Stamm wenig Standsicherheit bietend, daher ist der Stamm meist in Windrichtung geneigt.

Standortansprüche:
Tiefgründige, frische Lehmböden, verträgt keine Trockenheit.

Heimatlicher Standort:
Ufer- und Auenwälder, auf sehr guten Böden im "Baumwollgebiet".

Der Trompetenbaum stammt aus einer tropischen Pflanzenfamilie. In seinem natürlichen Verbreitungsgebiet gibt es Jahresdurchschnittstemperaturen von bis zu 20 Grad Celsius, das ist mehr als doppelt so hoch wie bei uns. Daraus erklärt sich auch der späte Laubaustrieb und der frühe Laubabfall. Das Wort "Catalpa" kommt aus der Sprache der Cherokee-Indianer und bezeichnet eine Bohnenart.
Der Trompetenbaum ist bei uns häufig in großen Gärten und Parkanlagen als Zierbaum zu finden. Der Baum wurde gespendet von Frau Helene Frey in Eberbach.


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